Unsere Magazine:

08/02 2010

Port Olpenitz: Trotz Wintereinbruch geht es zügig weiter


Blick über die neu aufgespülte Nordmole Richtung Einfahrt des Binnenhafens

Die Einschätzung über die Besucherentwicklung auf Deutschlands größter Wassersportmesse ist unheitlich, aber eines bestätigt das Port Olpenitz Messeteam um Vertriebsdirektorin Hilke Brandig-Rettig sofort: Die Gesprächsqualität mit Interessenten für die Ferienimmobilien mit eigenem Liegeplatz ist sehr hoch. Nachdem im Oktober in Port Olpenitz mit den behördlichen Genehmigungen eines überarbeiteten Bebauungsplanes und der offiziellen Grundstein(anker)legung im Beisein von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen alle Zweifel am Baustart von Nordeuropas größtem Ferienresort- und Marinaprojekt ausgeräumt wurden entwickeln sich nun aus interessierter Projektverfolgung konkrete Kaufgespräche.

 

Für großes Interesse sorgt das nach der Umplanung neu entstandene Angebot von Häusern auf der 700 m in die Ostsee ragenden Nordmole des Vorhafens, auf der man mit Kapitänsblick mehrere Meter über der Ostsee wohnt. Insgesamt umfasst der im November 2009 begonnene erste Bauabschnitt 182 Ferienhäuser, alle mit real geteiltem Grundstück in der ersten Reihe direkt am Wasser und mit eigenem Liegeplatz am Haus oder im exklusiven Hafenbereich des nur wenige hundert Meter entfernt entstehenden Yachtclubs. Die Ferienhäuser auf der Ostsee haben sogar einen zweiten Liegeplatz für das Beiboot, Ruderboot, Kanu oder Jet ski. Jetzt werden auf dem Messestand in Düsseldorf die Lagepläne sehr genau studiert, geht es doch um die Sicherung der besten Grundstückslagen. Zwischenzeitlich sind auch alle Voraussetzungen (B-Plan, Grundstückvermessung, Grundbücher, etc) geschaffen, so dass jetzt auch Verträge nachfolgen und die Einträge ins Grundbuchamt erfolgen können. Hilke Brandig-Rettig freut sich schon darauf, gleich nach ihrer Rückkehr von der Messe die ersten Notartermine nach der Umplanung wahrzunehmen.



In Deutschland ein Novum, aber im internationalen Vergleich längst Angebotsbestandteil von Marinaprojekten, ist die Möglichkeit, einen Liegeplatz käuflich zu erwerben. Auf der „boot 2010" in Düsseldorf wird das neu entwickelte VIP-Paket für einen Liegeplatz innerhalb des privaten Yachthafens als Kaufmodell inklusive Eintragung im Grundbuch als limitiertes Angebot vorgestellt. Das VIP-Paket beinhaltet einen ganzjährig nutzbaren Liegeplatz mit Vollausstattung und 20m Länge sowie Mitgliedschaft im exklusiven Yachtclub und einen eigenen PKW-Stellplatz. Auch wenn auf der Messe das konventionelle Modell der gemieteten Dauerliegeplätze am stärksten gefragt ist, werden doch eine ganze Reihe Interessentengespräche über das neue Kaufmodell geführt. Da der private Yachthafen innerhalb des 1. Bauabschnittes liegt, kann hier bereits  2010 gekauft werden. Dauerliegeplätze ab der Saison 2011 werden derzeit ebenfalls vermarktet.

 

Während das Vertriebsteam auf der Messe weilt, inspiziert Geschäftsführer Jaska Harm vor Ort im winterlichen Port Olpenitz den Baufortschritt. „Wir haben Glück", so Jaska Harm, „dass nach der langen Verzögerung im letzten Jahr, der Wintereinbruch die Landgewinnung an der Nordmole nicht behindert hat, denn durch die laufenden Erdarbeite kann sich der Bodenfrost nicht festsetzen. Wir sind sogar ganz froh, persönlich die Erfahrung machen zu können, wie lange es dauert, bis sich im Hafen eine Eisdecke bildet. Das ist zuletzt vor sehr vielen Jahren geschehen, die Olpenitzer erinnern sich an das Jahr 1995".  Entsprechend der öffentlichen Resonanz und des großen Interesses nach der Grundstein(anker)legung als offiziellen Startschuss im Oktober 2009 überlegt Jaska Harm, dass es 2010 einen „Tag des offenen Hafens" geben soll, an dem Wassersportler auf dem Wasserwege Port Olpenitz besuchen und entdecken können. Wenn der Termin feststeht, wird es eine Möglichkeit zur Registrierung über das Internet unter www.port-olpenitz.de geben.


<< zurueck

Magazin WasserSport

Ausgabe 09/2010 Offizielles Mitteilungsblatt des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. und der SBV