Boatfit

Planken, die die Welt bedeuten

Ein Hauptthema der BOATFIT, Deutschlands einziger Refit-Messe mit einem großen Spektrum an Produkten, Dienstleistungen und Vorträgen ist die Pflege ihrer maritimen Schätze. Kaufinteressierte können sich im neuen Ausstellungsbereich nach Kleinkreuzer umschauen.

Boatfit

Die Messe bietet auch all denen viel, die ein Charterboot für den Kurztrip suchen, maritime Accessoires und Kleidung schätzen, Sinn haben für Abenteuer und Romantik der Seefahrt, gern mit Holz arbeiten oder Kunsthandwerk aus Holz kaufen – zum Beispiel Krawatten oder Aktenkoffer.

In den Hallen 6 und 7 geben Aussteller und andere Experten an Messeständen, in rund 160 Vorträgen und Seminaren Skipper-Wissen und -Leidenschaft weiter. Das Fachprogramm kreist um Stichworte wie Werkstoffe, Holz, Bordtechnik, Segel & Schiff und Seemannschaft. Begeisterte Zuhörer finden stets auch die Referenten zum Thema Expedition & Abenteuer – unter anderem geht es um Segeltörns nach Grönland und auf den Großen Seen der USA.

„Mit den Kleinkreuzern wenden wir uns zum Beispiel an Einsteiger“, sagt Projektleiterin Gabriele Frey: „Trailerbare Boote sind etwa wegen ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeiten Trend. Eigner können gut ausprobieren, was ihnen liegt – eher die Hochsee oder das Binnenrevier.“ Zum Beispiel ist die Winner 8 zu bewundern, die auf nur acht Metern Yacht-Komfort bietet.

Andere Händler präsentieren schwimmende Oldtimer. Händler Dieter Hoheisel zeigt unter anderem ein Holzmotorboot einer Schweizer Werft von 1951, das mit einem schmucken Autolenkrad der Zeit gesteuert wird. Was geschieht, wenn ein Viertonner einen Autoanhänger mit einem Klassiker darauf rammt, führt Bootsrestaurator Kai-Uwe Philipp vor Augen: Er präsentiert eine total zerstörte Riva Ariston von 1963. „Über das Thema Beschädigungen kommt man gut ins Gespräch“, erklärt Philipp.

Der Freundeskreis Klassische Yachten lässt ein Stück Werftgeschichte aufleben. Er bringt die H- Jolle „Albatros“ von 1951 und den Kielschwert-Jollenkreuzer „Solitaire“ von 1959 mit. Sie wurden auf der Rohde-Werft gebaut, die bis 1979 in Lemwerder aktiv war. Deren angestammtes Metier waren Holzboote. Ab den 60ern machten ihnen GFK-Konstruktionen Konkurrenz. Dass aus dem neuen Werkstoff Oldtimer der Zukunft entstanden, demonstriert der Verein GFK-Klassiker.

Was Bootsbauerkunst ausmacht, können Besucher zum Beispiel beim Bau eines „Lake Caddo Bateau“ ausprobieren. Das, nach einem See in Texas benannte Gefährt, gilt als ein Beispiel für ästhetische und funktionale Einfachheit und lässt sich während der Messe bauen. Ein rasantes Tempo, sagt Lehrmeister Thomas Grögler: „Selbst einfache Boote kosten sonst zehn bis zwölf Tage Arbeit.“ Interessierte können auch Schnitzen, Sägen oder Hobeln lernen und vieles mehr.

Kleine Besucher basteln ein Phantasieboot oder lassen sich schminken. Klein und Groß können sich unter anderem im Rettungsring-Weitwurf versuchen oder bei Aktiven der Internationalen Gilde der Knotenmacher deren Metier erlernen. Mutige steuern am Simulator einen Tanker in die Flensburger Förde. Zu den Messe-Highlights gehört stets der nautische Flohmarkt am Sonntag. Hier gibt es Ersatzteile, Zubehör und nostalgische Sammlerstücke.

Die BOATFIT ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet 9 Euro, im Online- Vorverkauf 8 Euro. Anmeldung für Workshops ab sofort auf der Homepage der BOATFIT.

Mehr Infos unter: boatfit

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