Interboot

Interboot auf der Erfolgswelle

90.700 Menschen (2014: 86.200) besuchten die internationale Wassersport-Ausstellung am Bodensee. An Bord waren 475 Aussteller aus 18 Nationen.„Gut fünf Prozent mehr Besucher als im vergangenen Jahr, darunter auch deutlich mehr Schweizer, haben sich für die Interboot entschieden und in den letzten neun Tagen das Erlebnis Wassersport erfahren“, zieht Messechef Klaus Wellmann eine positive Bilanz.

Auch der Interboot-Hafen mit mehr als 130 Booten war eine beliebte Anlaufstelle bei weiteren 53 000 gezählten Bootsfans. Zusätzlich begeisterten sich zehntausende Menschen an der Friedrichshafener Uferpromenade für die Sport- und Showveranstaltungen auf dem Bodensee.

Die Interboot präsentierte in sieben Hallen ein breites Spektrum an Booten, Mode und Zubehör. „Die Stimmung in der Ausstellerschaft war größtenteils sehr gut, da die große Mehrzahl Geschäftsabschlüsse verzeichnete und ein gutes Nachmessegeschäft erwartet“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Die Mischung aus Produktschau sowie Wassersport-Events und vor allem Testmöglichkeiten kommt seit Jahren hervorragend bei Besuchern und Ausstellern an.“
„Die Anzahl und Qualität der Besucher stimmt uns überaus zufrieden. Wir haben direkt auf der Messe zwei Boote verkauft“, berichtet Leander Herzog, Geschäftsführer Herzog Marinecenter AG. Auch Gerhard Schöchl, Geschäftsführer Sunbeam Yachts Schöchl Yachtbau GmbH konnte positive Abschlüsse erzielen: „Wir wären nicht hier auf der Interboot, wenn wir keine Boote verkaufen würden. Wir sehen, dass eine neue, jüngere Generation von Seglern auf uns zukommt. Was die Besucher und die Messe auszeichnet, ist das familiäre Klima und die positive Einstellung der Menschen hier im Süden. Generell ist die Messe immer wieder gut und wir freuen uns aufs nächste Jahr.“ Ähnlich positiv äußert sich Rolf Müller, Inhaber der Bootswerft Rolf Müller AG: „Wir konnten viele Kontakte knüpfen und zehn Probefahrten im Hafen vermitteln. Wir erwarten ein sehr gutes Nachmessegeschäft. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit und sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Interboot. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder ausstellen.“

Ein Anziehungspunkt war der Interboot Hafen: Rund 1 500 Testfahrten mit Kunden wurden über neun Messetage vom Hafenmeister registriert. Insgesamt 53 000 Wassersport-Begeisterte wurden gezählt. „Der Hafen ist sehr wichtig und wird für uns immer wichtiger. Wir beobachten einen extrem hohen Anteil an Wassersportlern unter den Besuchern und auch der hohe Anteil an Schweizern ist positiv zu bewerten“, erklärt Patric Polch, Geschäftsführer Boote Polch KG. Geschwindigkeit und Spannung versprachen die sportlichen Wettkämpfe auf dem Bodensee. Neben der Liquid Quarter Mile erfreuten sich auch die Interboot-Trophy und die Oldtimer-Regatta großer Beliebtheit.
Das Wassersportareal direkt am Messegelände stand am zweiten Wochenende im Zeichen des Wakeboards. Bereits am Freitag wählten die Profi-Rider Fabian Ortler, Steffen Vollert und Nico von Lerchenfeld beim Wettbewerb „Team up with a Pro“ aus 14 Hobby-Wakeboardern jeweils drei Talente aus, die am Samstag eine Trainings-Session mit Tipps und Tricks erhielten. Am Sonntag traten die drei Teams mit ihren Coaches gegeneinander an.

Während der Interboot Convention wurde erstmals auf der Messe mit Vertretern verschiedener Verbände, Interessierten und Betroffenen über das Thema Inklusion und Teilhabe im Wassersport diskutiert. „Die Teilnehmer zeigten sich überaus zufrieden. Es wurden zahlreiche Themen angesprochen, viele Informationen ausgetauscht und der ein oder andere Prozess, wie man Menschen mit Behinderung besser in den Wassersport integrieren kann, angestoßen“, resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

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Veröffentlicht am : 27.09.2015