Jubiläum

10 Jahre SeaHelp

2008 hat der österreichische Skipper und Kroatien-Kenner Wolfgang Dauser die Idee, mit SeaHelp einen nautischen Pannendienst ins Leben zu rufen.

Nach ersten Stützpunkten in Kroatien folgten Slowenien, Norditalien, die Balearen und Teile des umliegenden spanischen Festlands sowie die Ostsee, an denen die gelben Engel von SeaHelp ausrückten, um Skippern schnelle Hilfe im Pannenfall zu leisten. Auch die Boote wuchsen mit den Anforderungen: von acht Metern Länge auf zwölf Meter, von 350 PS auf 600 PS.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der einfache Pannendienst zu einer maritimen Institution. So schuf SeaHelp die erste Applikation für Mobiltelefone, mit der sich in Not geratene Skipper komplett ohne Internetzugang, aber per SMS punktgenau ihre Koordinaten an die Einsatzzentrale senden konnten. Die App wurde bereits mehr als 18.000 Mal heruntergeladen und gehört zum Standardrepertoire der meisten Adria-Skipper. Sie versendet Wetterwarnungen, weist den Weg zur nächsten Erste-Hilfe-Station, zeigt Tankstellen samt Öffnungszeiten an, kennt die Marinas und Ankerplätze. Künftig informiert sie aktuell über die Windrichtung und Stärke und soll die Möglichkeit bieten, direkt und zuverlässig Liegeplätze in der jeweiligen Region zu buchen.

SeaHelp warnte erstmals vor der Gefahr in handelsüblichen Dieselkraftstoffen, die durch den von der EU vorgeschriebenen Anteil von Biokraftstoffen durch die Ausbildung von Dieselpest zu verstopften Kraftstofffiltern und damit zu Motorausfällen, bzw. Motorschäden führen kann. Die Folge: Skipper achten bereits vermehrt auf die Hygiene im Tank und vermeiden so Schäden, bevor sie überhaupt auftreten können. Auch Gasinstallationen an Bord sind ein potenzieller Gefahrenherd, wenn sie nicht entsprechend der Vorschriften gewartet werden. Hier ließ man als erste Organisation überhaupt eigens Mitarbeiter schulen, denen es erlaubt ist, Prüfungen auch in Kroatien, Slowenien, Italien und Spanien durchzuführen, um Konformität zu den entsprechenden Vorschriften im deutschsprachigen Raum herzustellen. Bei der Verzollung von Schiffen, die beim Eintritt Kroatiens in die europäische Union erforderlich wurde, unterstützte SeaHelp weit mehr als 1.000 Eigner.

Die Bilanz nach zehn Jahren ist bemerkenswert: So liefert allein Kroatien eindrucksvolle Einsatzzahlen: Insgesamt wurden 5.482 Einsätze gefahren, dabei legten die Einsatzboote 91.058 Seemeilen zurück, absolvierten 15.353 Betriebsstunden und verbrauchten dabei 335.594 Liter Benzin. Die durchschnittliche Anfahrtszeit konnte, nicht zuletzt dank der neuen, wesentlich effizienteren Einsatzboote mit bis zu 600 PS auf Jahr für Jahr auf jetzt 34 Minuten gesenkt werden.

http://www.seahelp.eu

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Veröffentlicht am : 27.04.2018