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Sarre 41 11 2009

Thomas Nielsen ist Regattasegler und wäre als solcher eigentlich der falsche Mann für ein Mittelcockpitschiff. Zu behäbig, bei Leichtwind und vor allem an der Kreuz nicht optimal
sind Assoziationen, mit denen klassische mit Achterkabine bestückte Yachten belegt werden und die Menschen, die Wert auf konkurrenzfähiges Segeln Wert legen, achtlos an so einem Schiff vorbei gehen lassen.
Auch Thomas Nielsen, aber der hat in der Entwurfsphase kräftig an dem Konzept mitgewirkt und handelt jetzt mit Saare Yachten aus Estland. Gut zwölf Meter ist das Erstlingswerk Saare 41 lang geworden,
mit knapp vier Metern relativ schmal in einem nach Raum und Breite suchenden Markt, dazu reichlich 100 Quadratmeter Segelfläche – fertig ist der Crossover, bei dem jeder Fahrtensegler erst einmal Schwierigkeiten haben dürfte die Qualitäten einzuschätzen.
Text/Fotos: Claus Reissig
Segler-Zeitung