Keine Sportbootvignette geplant

Offiziell: Auch künftig keine Sportboot- Maut.

Die Verunsicherung hat ein Ende. Die Sportboot-Maut kommt nicht. Immer wieder flammte das Thema auf, immer wieder liebäugelte die Politik (oder genauer ein Teil der Politiker) mit der Vignette für Sportboote und hoffte somit auf höhere Einnahmen.

Das Bundesverkehrsministerium beerdigt zum wiederholten Male die Pläne für eine Sportboot-Maut.

Nun sagte ein Sprecher in Berlin gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) offiziell: „Eine Vignette für Sportboote sei auch zukünftig nicht vorgesehen“. Damit zog das Bundesverkehrsministerium die Ankündigung aus dem Herbst zurück. 2014 war die „Sportboot-Maut“ ab 2018 erneut ins Spiel gebracht worden. Jetzt die späte Erkenntnis, Aufwand und Ertrag stünden in keinem Verhältnis. So hat die Vignette oder Maut in dem neuen Konzept für Wassertourismus, das bis zum Jahresende vorgelegt werden soll, keinen Platz. Mit einem historischen Zusammenschluss aller Wassersportverbände hatte die Branche klare Zeichen gesetzt und hofft auf mehr Berücksichtigung der Wassersporttourismus-Argumente beim geplanten Konzept. Das Verkehrsministerium um Minister Alexander Dobrindt (CSU) verzichtet nun zumindest aufgrund der hohen Verwaltungskosten auf die Maut. Eine Erkenntnis, die auch schon bei früheren Versuchen, den Sportbootfahrer über eine Maut oder eine Steuer zu abzukassieren, dazu führte, das entsprechende Pläne schnell wieder ad acta gelegt wurden. Warum das Ministerium mit periodisch wiederkehrender Penetranz derartige Pläne aus der Schublade holt,den Wassersportler mit entsprechenden Ankündigungen verunsichert, um das Ganze schon bald darauf wieder zu beerdigen, ist unklar. Die Sportbootschifffahrt beteiligt sich somit weiterhin mit einer Pauschale, die der Deutsche Segler-Verband und der Deutsche Motoryacht-Verband jährlich abführt, an den Kosten der Instandhaltung und des Betriebes der Wasserstraßen.

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Veröffentlicht am : 09.02.2015